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Sorbische Ostereier in der Bossiertechnik

Wachsbossiertechnik Ostereier

Diese Verziertechnik der sorbischen Ostereier ist die einfachste Wachstechnik. Bei der Wachbossiertechnik wird Wachs in verschiedenen Farben auf das weiße, braune oder zuvor gefärbte Ei getupft. Notwendig für diese Wachsmaltechnik sind unbedingt Wachse in unterschiedlichen Farben. Schön, wenn diese dann auch noch miteinander harmonieren, wie oben auf dem Foto zu sehen.

Der Vorteil der Bossiertechnik: die aufgetupften Muster und Ornamente verbleiben auf dem Osterei. Somit fällt das Entfernen des Wachses von den Eiern weg. Auch das zeitaufwändige, mehrmalige Einfärben der Ostereier, wie bei der Wachsreservetechnik, entfällt.

Sie benötigen

- gekochte oder ausgeblasene Eier
- Teelicht oder kleine Kerze
- mehrere alte Löffel
- Buntwachsstifte mit Bienenwachs
- Glas mit Sand
- oder mehrere halbe Kartoffeln
- kräftige Federn
- Bleistift
- Stecknadel

Kennen Sie schon ...

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Vorbereitung für das Bossieren

Die alten Löffel werden kurz hinter dem Mundstück nach außen gebogen. Somit entsteht je Löffel eine "Schale" für das Wachs. Jede Farbe der Buntwachsstifte bekommt einen eigenen Löffel. Die gebogenen Löffel in das Sandglas stellen oder in je eine halbe Kartoffel. Die Schnittfläche der Kartoffel dient hierbei als Standfuß.

Die Stecknadel, hier eignen sich die Nadeln mit kleinen Plastikköpfen, in das hintere Ende des Bleistiftes stecken. Und schon ist der erste "Tupfer" fertig. Mi dem Stecknadelkopf kann man Punkte und Striche auf das Ei tupfen.

Für weitere Mustermöglichkeiten schneidet man nun die Federkiele zurecht. Möglich sind hier kleine Dreiecke, Rauten, Pfeile. Die Feder, bis auf die Spitze!, von den kleinen Federchen rechts und links neben dem Kiel befreien. Aus der verbliebenen Spitze kann man nun mit einer Schere oder einem Skalpell ein Dreieck, eine Raute oder ähnliches schneiden. Tipp: Sehr stabil sind Gänsefedern, doch es funktioniert auch mit Hühnerfedern, Taubenfedern, Entenfedern...

Für das Verzieren der sorbischen Ostereier benutzt man gern das Dreieck. Es symbolisiert einen Wolfszahn und als Reihe auf dem Ei aufgetragen steht es als Schutzsymbol für den Beschenkten.

Ob Ihr weiße oder braune Eier benutzt, hängt von eurem Geschmack ab. Auf weißen Eiern sehen die Farben einfach kräftiger aus. Aber auch braune Eier kann man hervorragend mit bunten Wachsen verzieren. Das Ei sollte auf jeden Fall von Schmutz und Fett gereinigt sein.

weiße Eier mit Bossiertechnik

weiße Eier mit Bossiertechnik

Anleitung

Nun eine Kerze oder ein Teelicht unter einen mit Wachs befüllten Löffel stellen. Der Kerzendocht sollte nicht zu dicht am Löffel sein, sonst wird das Wachs zu heiß und rußt.

Zur Erleichterung können Sie auf dem Ei sehr dünne Bleistiftlinien für das Anordnen der Muster und Ornamente zeichnen. Als Hilfe eignet sich hier eine Kreisschablone. Die Linien müssen wirklich sehr dünn sein, denn sie verbleiben auf dem Ei und sollten gerade bei hellen Wachsen nicht zu sehen sein.

Zum Aufbringen des Wachses nun den Stecknadelstift oder die in Muster geschnittenen Federkiele in das Wachs tauchen und das Ei betupfen. 

Einfach geht das Verzieren mit der Stecknadel. Auch die in Dreieck oder Raute geschnittenen Federkiele lassen sich mit etwas Übung leicht handhaben.

Man muß schnell arbeiten, denn sonst wird das Wachs an der Nadel oder dem Federkiel fest und man bekommt kein Muster auf das Ei.

Da das Wachs auf dem Osterei verbleibt, sind hier nach dem Verzieren keine weiteren Arbeiten nötig.

Auspusten oder nicht?

Ausgepustete Eier sollten schon einige Tage vor dem Verzieren vorbereitet werden, damit sie innen noch gut trocknen können. Wer die Eier jedoch vor dem Bossieren färben möchte, sollte die Eier kochen. Denn ausgepustete Eier gehen beim Färben nicht unter.
Gekochte Eier, die nicht nach dem Verzieren gegessen werden, müssen mindestens 30 Minuten kochen. Eigelb und Eiweiß härten nach einigen Jahren so aus, dass eine harte Murmel entsteht.

weitere Verziertechniken

Wachsreservetechnik, einfarbig
erst wachsen, dann färben

Kratztechnik
erst färben, dann kratzen


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