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Fließ in Burg Kauper

Mehrfarbige Wachsreservetechnik

Sie benötigen:

  • eine größere Kartoffel oder ein Glas mit Sand
  • eine Kerze und ein alter Löffel
  • gekochte Eier
  • Bienen- oder Kerzenwachs
  • Stecknadel mit Kunststoffkopf 
  • Holzstäbchen oder Stift
  • oder in kleine Formen geschnittene Federkiele
    (hier eignen sich am besten Taubenfedern, da diese nicht so leicht verbrennen wie Gänsefedern)
  • mehrere Ostereierfarben und Becher für die Farben

Anleitung

Sie gehen anfänglich genauso vor, wie bei der einfarbigen Wachstechnik. Die Kartoffel halbieren und mit der glatten Seite auf den Tisch stellen. Den Löffel um 90 Grad biegen, so dass Kerzen- oder Bienenwachs in den Löffel gegeben werden kann. Löffel mit dem Stiel in die Kartoffel oder in das Glas mit Sand stechen. Unter den Löffel die Kerze stellen, damit das Wachs erhitzt wird. Die Stecknadel in den Stift oder Holzstäbchen stecken.

Das zunächst nur einmal und schwach gefärbte Ei wird nun mit Wachsmustern verziert. Den Kopf der Nadel in das heiße Wachs tauchen und Muster, wie Punkte oder Striche auf das Ei bringen. Das Wachs wird auf der Eierschale sofort fest, deshalb ist eine ruhige Hand gefragt. Denn dort wo das Wachs drauf ist, nimmt das Ei keine Eierfarbe mehr an. Danach legt man das Ei in die nächst dunklere Farbe. Um noch mehr Muster in verschiedenen Farben auf das Ei zu bringen, kann man das Verzieren und Färben mehrmals wiederholen.

Achten Sie bitte darauf, immer mit der hellsten Farbe zu beginnen. Alle weiteren Farben sollten kräftig sein und gut decken.

Zum Schluss von den getrockneten Eiern das Wachs entfernen. Das Ei an einer Flamme langsam drehen und mit einem Zellstoff das Wachs abwischen.

Muster und Ornamente der Wachsreservetechnik


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