Foto: Spreewald-Info.de
Die Spreewald Region
Nur eine Stunde südöstlich von Berlin tauchst du in das grüne Labyrinth Spreewald ein: über 100 Kilometer stille Kanäle, märchenhafte Wälder und uralte Legenden. Schon 1991 hat die UNESCO dieses Naturparadies ausgezeichnet.
Kaum gleitest du mit dem Kahn um die erste Biegung, flüstern dir Geschichten von den Ochsen des Teufels zu, die einst die Wasserwege schufen, und von der geheimnisvollen Mittagsfrau. Im Januar beginnt hier die Zapust, die wendische Fastnacht, und im Spätsommer feiern die Dörfer rund um Cottbus und Burg die Ernte mit Tanz und Musik.
Eine Kahnfahrt durch schmale Wasserläufe ist unbezahlbar: das sanfte Plätschern, der würzige Duft feuchter Blätter, das Konzert der Vögel – pure Erholung. Zum Abschluss probierst du die grüne Köstlichkeit schlechthin: die Spreewaldgurke, knackig, frisch und voller Aroma. Wenn du das Spreewald-Gefühl mit nach Hause nehmen möchtest, kannst du ausgewählte Sorten auch online bestellen.
Rucksack packen, Paddel schnappen und los geht dein Spreewald-Abenteuer!
Bräuche im Spreewald
Das ganze Jahr über kannst du im Spreewald tief in die Kultur eintauchen – selbst wenn der Frost die Zweige glitzern lässt, bleiben die Bräuche lebendig und du bist mittendrin statt nur dabei.
Schon im Januar beginnt’s mit der Zapust, der wendischen Fastnacht: In den Dörfern rund um Cottbus und Burg ziehen maskierte Gruppen umher, singen alte Lieder und treiben Schabernack, um den Winter zu vertreiben. Wenn im Spätsommer die letzte Ähre eingefahren ist, starten die Erntebräuche und überall erklingt Musik, während man bei regionalen Köstlichkeiten feiert. So wird jeder Besuch zur kleinen Zeitreise durch Traditionen, die hier wirklich gelebt werden.
Zweisprachiger Spreewald
Zweisprachige Ortseingangsschilder und Wegweiser zeigen dem Gast, dass hier eine andere Sprache beheimatet ist: sorbisch (wendisch). So heißt Lübben: "Lubin" oder Burg: "Borkowy".