Blick auf den Cottbuser Ostsee

Foto: Spreewald-Info.de

Cottbuser Ostsee

Wo einst im Tagebau Cottbus-Nord Braunkohle gefördert wurde, entsteht im Zuge der bergbaulichen Sanierung der Cottbuser Ostsee, ein Eldorado für Wassersportler und Bootstourismus. Mit einer Fläche von 19 Quadratkilometern wird es künftig der größte See im Bundesland Brandenburg sein. Damit ist er ca. 1.5 mal größer als der Scharmützelsee, Brandenburgs Märkisches Meer.

Mit dem Cottbuser Ostsee entsteht somit vor den Toren der Cottbuser Altstadt ein Ankerhafen mit hoher Freizeit- und Erholungsqualität. Geplant ist eine Verbindung mit dem Klinger See. Durch die entstehenden Angebote auf und um den See liegen die Vorteile klar auf der Hand. Urlaub am Wasser. Angebote auf dem Wasser, also Bootstourismus und Wasserwandern ordnen sich hier ein.

Cottbuser Ostsee mit Windrädern in der Ferne

Reisegebiet Spreewald

Für das Reisegebiet Spreewald wird der See mit Stadthafen eine Bereicherung werden. Durch seine Lage muss er sich gegen die Lausitzer Seenlandschaft und den Schwielochsee beweisen. Touristen aus Sachsen und Berlin, die Wassersportangebote suchen, sollen sich dann für den Cottbuser Ostsee entscheiden.

Der See grenzt an die Orte und Dörfer Merzdorf, Lakoma, Willmersdorf, Neuendorf, Maust,  Bärenbrück und Schlichow.

Die Flutung des Sees begann 2019 beginnen und im Jahr 2030 abgeschlossen sein. Vorrangig soll Wasser aus der Spree genutzt werden.

Die touristische Attraktivität der Stadt Cottbus mit der historischen Altstadt und der Universität zählen zu den Stärken des künftigen Cottbuser Ostsees. Das attraktive Umfeld und die Nähe zum Peitzer Teichland und dem Spreewald bieten dann Erholungstourismus auf hohem Niveau.

Kahnfahrt in Lübben, Bäume spiegeln sich im Wasser

Überregionale Radfernwege

Der Ort Lakoma bildet als Knotenpunkt für die 5 überregionalen Radfernwege Fürst-Pückler-Radweg, Gurkenradweg, Spreeradweg und Oder-Neiße-Radweg optimale Bedingungen für Radtouren von Cottbus in den Spreewald, nach Peitz oder Spremberg.

Rund um den Cottbuser Ostsee soll ein 23 km langer See-Rundweg entstehen. Um Konflikte zwischen Radfahrern und Spaziergängern zu vermeiden, wird der Rundweg abschnittsweise parallel getrennt verlaufen.

Der Seerundweg wird in das bestehende Radwegenetz im Land Brandenburg eingebunden und verbindet damit die Freizeit- und Radwege rund um den Cottbuser Ostsee.

Radwege
Radweg am Cottbuser Ostsee
Cottbuser Altstadt

Cottbuser Altstadt

  • historischer Altstadtkern
Cottbuser Altstadt
Radfahrer auf dem Gurkenradweg zwischen Leipe und Lehde

Gurkenradweg

  • 260 km Radweg
Gurkenradweg
Fahrräder lehnen einem Spreewaldhaus.

Fahrradverleih

  • Tourenrad & E-Bike mieten
Fahrradverleih
Kahnfahrt in Lehde vor der Feuerwehr

Kahnfahrt

  • sich gemütlich treiben lassen
Kahnfahrt
Pellkartoffeln mit Quark und Leinöl

Gastronomie

  • Restaurants, Cafés, schnelle Imbisse
Gastronomie

Stadthafen Cottbus

Der Stadthafen mit urbanem Charakter wird zum Schlendern und flanieren einladen. Er ist bewußt keine Marina. Entstehen soll er am Aussichtsturm in Merzdorf. Hier bietet schon heute ein Aussichtsturm die Möglichkeit, auf die künftige Seenfläche zu blicken. Die Hafenpromenade mit Stadthafen soll ca. 200 Bootsliegeplätze dem Bootstouristen bieten.

Um dem nachhaltigen Wassertourismus gerecht zu werden, sind Bootsmotoren mit Elektroantrieb angedacht. Neben dem Wassersportbereich sollen hier ein Sport- und Gesundheitszentrum sowie ein Hotel- und Veranstaltungskomplex entstehen. Pkw-Parkplätze und Radparkplätze gewährleisten ein sicheres Abstellen.

Aussichtsturm am Cottbuser Ostsee