Foto: Spreewald-Info.de
Der Spreeradweg
Ein Paradies für Radfahrer
Der Spreeradweg gehört zu den beliebtesten Radstrecken in Deutschland – und das aus gutem Grund. Er führt dich durch traumhafte Landschaften voller Wälder, glitzernder Seen und idyllischer Flussläufe. Ob gemütlicher Freizeitfahrer oder ambitionierter Radler – hier kommen alle auf ihre Kosten. Auf zwei Rädern entdeckst du die abwechslungsreiche Region, spürst die Natur und lässt dich von Kultur und Geschichte begeistern.
Deine Route auf einen Blick:
Eibau → Bautzen → Bärwalde (Boxberg) → Spremberg → Cottbus → Peitz → Burg (Spreewald) → Straupitz → Lübbenau → Lübben → Schlepzig → Krausnick → Neuendorfer See → Alt-Schadow → Trebatsch → Beeskow → Fürstenwalde → Erkner → Berlin
Jeder dieser Etappenorte hat seinen ganz eigenen Charme – von lebhaften Städten über urige Dörfer bis hin zu stillem Natur-Idyll. Tauch ein in den Spreewald und begleite die Spree bis ins urbane Berlin!
Etappe 1: Von der Quelle bis nach Cottbus
Der Spreeradweg startet an der Quelle der Spree in der Oberlausitz und entführt dich direkt ins idyllische Oberlausitzer Bergland. Auf deiner Route erlebst du ursprüngliche Natur und historische Dörfer, darunter auch Bautzen mit seiner beeindruckenden, mittelalterlichen Altstadt – perfekt für eine Pause mit Charme!
Später radelst du durch das Lausitzer Seenland, ein faszinierendes Beispiel für neu gestaltete Landschaften nach dem Ende von Tagebauen. Unterwegs warten zahlreiche Aussichtspunkte, von denen du die neu entstandenen Seen mit dem Weitblick genießen kannst – unbedingt Kamera einpacken!
Schließlich erreichst du Cottbus, wo sich der historische Stadtkern und der malerische Branitzer Park mit seinen exotischen Pflanzen und sanften Hügeln perfekt für einen Stopp eignen. Hier kannst du Kultur, Natur und Ruhe wunderbar miteinander kombinieren – und dich stärken für den nächsten Abschnitt deiner Tour. Viel Spaß auf dem Spreeradweg!
Etappe 2: Von Cottbus durch den Spreewald nach Lübben
Ab Cottbus geht’s für dich mitten hinein in das Herz des Spreewalds – eine zauberhafte Auenlandschaft, die mit ihren verschlungenen Wasserarmen, stillen Wäldern und weiten Wiesen einfach zum Durchatmen einlädt. Hier spürst du noch die Ursprünglichkeit der Region – und die traditionelle Lebensweise der Spreewälder ist nicht nur Kulisse, sondern lebendiger Alltag.
In Lübben, einem der bekanntesten Orte der Region, kannst du entspannt Schlossflair genießen – das Schloss Lübben liegt mitten im Grünen und lädt zum Erkunden und Verweilen ein.
Was den Abschnitt besonders macht: Du radelst nicht nur entspannt auf gut ausgebauten Wegen, sondern kannst deine Tour auch kreativ unterbrechen – zum Beispiel mit einer Kahnfahrt durch die Fließe. Eine wunderschöne Mischung aus Aktivsein und Innehalten – typisch Spreewald eben.
Etappe 3: Von Lübbenau nach Fürstenwalde
Hinter Lübben bringt dich der Spreeradweg direkt nach Lübbenau – eine echte Spreewald-Schönheit! Nimm dir hier unbedingt Zeit für einen Abstecher ins Freilandmuseum Lehde – charmant, lebendig und herrlich entschleunigt. Auch die kleinen Häfen in der Altstadt sind perfekt, um das bunte Treiben auf dem Wasser zu beobachten oder einfach ein Eis zu genießen.
Von hier aus geht’s weiter Richtung Norden. Du radelst durch idyllische Dörfer, dichte Wälder und über weite Felder – mit immer wieder überraschenden Ausblicken. Besonders schön: Die Route führt dich durch mehrere Naturschutzgebiete, in denen du mit etwas Glück seltene Vogelarten oder besondere Pflanzen entdecken kannst.
In Fürstenwalde erwartet dich dann ein Stück Geschichte – mit dem imposanten St. Marien-Dom und liebevoll restaurierten Gebäuden in der Altstadt. Ein lohnenswerter Zwischenstopp auf deinem Weg durch diese abwechslungsreiche Region.
Etappe 4: Vom Scharmützelsee bis zur Mündung in die Havel
Der letzte Abschnitt des Spreeradwegs bringt dich von Fürstenwalde zum idyllischen Scharmützelsee – kein Wunder, dass er auch lieber "Märkisches Meer" genannt wird. Gönn dir hier eine ausgiebige Pause am Wasser, entdecke die Freizeitangebote und tanke neue Energie.
Anschließend führt dich die Route durch die sanft hügelige Märkische Schweiz – eine echte landschaftliche Wohltat. Schließlich erreichst du Berlin: Hier mündet die Spree in die Havel und dein Radabenteuer geht zu Ende. Ein perfekter Abschluss wartet in der Hauptstadt: Genieße das Regierungsviertel oder spaziere ganz entspannt entlang der berühmten East Side Gallery.
Sehenswertes entlang des Spreeradweges
Eibau: Spreequelle
Bautzen: historische Altstadt mit Rathaus, Alte und Neue Wasserkunst, Michaeliskirche
Bärwalde (Boxberg): Bärwalder See, Braunkohlekraftwerk Boxberg (Besichtigung)
Spremberg: historischer Stadtkern, Kreuzkirche, Postamt, Schloss Spremberg
Cottbus: Branitzer Park mit Wasserpyramiden, historische Altstadt, Spremberger Turm mit Aussichtsplattform
Peitz: Festung Peitz; Teichlandschaft
Burg im Spreewald): Kahnfährhäfen, Bismarckturm, Spreewald Therme
Straupitz: Holländerwindmühle, Schinkelkirche
Raddusch: Slawenburg Raddusch, Kunstscheune
Lübbenau: Freilandmuseum Lehde
Lübben im Spreewald: Kahnfährhäfen, Paul- Gerhard-Kirche; Schlossinsel mit Naturbadestelle SpreeLagune
Schlepzig: Agrar- und Bauernmuseum, private Bauerei und Brennerei, Fachwerkkirche
Neuendorfer See: Wassersportart
Trebatsch: Geburtsstätte von Ludwig Leichardt
Beeskow: Burg Beeskow; St.-Marien-Kirche, Stadtmauer mit Wehrtürmen und Mönchsherberge
Fürstenwalde/Spree: Altes Rathaus; Dom St. Marien, Stadtmauer mit Bullerturm
Erkner: Villa Lassen mit Gerhard-Hauptmann-Museum, Genezareth-Kirche