Kennzeichnung eines Sportbootes. Ein weißes Rechteck mit Text ist vorn links an einem Canadier aufgeklebt.

Foto: Spreewald Info

Kennzeichnung von Sportbooten im Spreewald

Wenn du mit dem Paddel- oder Sportboot im Spreewald unterwegs bist, solltest du darauf achten, dass dein Boot korrekt gekennzeichnet ist. Das ist nicht nur eine Formalität – es hilft dabei, den Bootsverkehr auf den vielen engen Wasserwegen sicher und fair zu regeln.

Die Kennzeichnung dient vor allem der Orientierung und Identifizierung. Im Notfall kann sie wichtig sein, um dich zu finden – und im Alltag hilft sie, wenn’s mal eng wird auf dem Wasser. Gerade im Spreewald, mit seinem dichten Netz aus Fließen, Abzweigungen und Schleusen, sorgt eine erkennbare Beschriftung für Übersicht und Rücksicht.

Welche Regeln hier genau gelten, hängt vom Bootstyp ab – ob du mit einem Privatboot unterwegs bist oder dir eins geliehen hast. Am besten informierst du dich vorher beim Verleiher oder in den örtlichen Regelhinweisen. So bist du sicher unterwegs – und trägst deinen Teil dazu bei, dass Natur, Mensch und Wasser im Spreewald gut miteinander klarkommen.

Canadier und 2 rote Kajaks liegen angebunden am Strandcafe in Lübben. Im Hintergrund die Schleuse am Strandcafe.

Arten der Kennzeichnung

Wenn du mit deinem eigenen Kanu, Kajak oder einem anderen Sportboot im Spreewald unterwegs bist, brauchst du eine sichtbare Kennzeichnung am Boot. Sie hilft dabei, dich im Notfall zu identifizieren – und sorgt generell für mehr Übersicht und Ordnung auf den Wasserwegen.

Das ist wichtig:

Außenbeschriftung: Die Identifikationsnummer aus Buchstaben und Zahlen bringst du gut lesbar auf beiden Seiten des Boots an – in mindestens 10 cm großen Großbuchstaben.

Farbkontrast: Die Nummer muss deutlich erkennbar sein – weiße Schrift auf schwarzem Hintergrund oder umgekehrt.

Innenkennzeichnung: Deinen Namen und deine Adresse bringst du zusätzlich auf der Innenseite des Boots an – zum Beispiel dauerhaft mit wasserfestem Stift oder Aufkleber.

Wichtig: SUPs sind von dieser Regelung ausgenommen.

Diese Regelung gilt für Privatboote – also für alle, die nicht über einen Verleiher unterwegs sind. Damit hilfst du nicht nur im Ernstfall, sondern zeigst auch Verantwortung für das Miteinander auf dem Wasser.

Am besten informierst du dich zusätzlich bei deiner Gemeinde oder Bootsverleihstelle, falls sich regional etwas geändert hat – so bist du auf der sicheren Seite.

Canadier vor dem Ferienhaus am Wasser in Lübbenau