Ferienhof Bohg
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Foto: Spreewald Info
Wenn du mal was anderes suchst als Joggen im Park oder den nächsten See, dann probier’s mit dem SUP im Spreewald. Hier paddelst du nicht einfach nur – du gleitest durch eine Landschaft, die fast still steht. Und genau das macht’s aus: kein Trubel, kein Lärm, nur du, dein Board und das Wasser unter dir.
Egal ob du zum ersten Mal draufstehst oder schon geübt bist – die ruhigen Fließe sind perfekt, um anzukommen. Du kannst auf eigene Faust losziehen oder dich einer Tour anschließen. Beides hat seinen Reiz. Was zählt, ist das Gefühl: der Blick übers Wasser, die leise Bewegung ringsum und dieser Moment, in dem du merkst, wie gut dir das tut.
Pack dein Board, deine Neugier – und leg los
Im Spreewald findest du nicht nur Wasserwege, sondern echte Verbindung zur Natur. Und zu dir selbst. Also: Rucksack, Paddle, vielleicht noch einen Snack – und los geht’s. Was du brauchst, ist keine Perfektion, sondern Lust auf einen Tag, der anders ist als sonst.
Vielleicht wusstest du’s noch nicht: Stand Up Paddling, kurz SUP, ist keine neue Erfindung. Schon vor Jahrhunderten standen Fischer in Polynesien auf ihren Brettern, um von Riff zu Riff zu paddeln – nicht nur zum Angeln, sondern auch, um besser übers Wasser blicken zu können.
In den 60ern haben Surflehrer auf Hawaii die Technik wiederentdeckt. Sie nutzten das Stehpaddeln als Training fürs Wellenreiten – und machten es ganz nebenbei wieder salonfähig. Seit Anfang der 2000er ist SUP dann weltweit durchgestartet – vom Fitnesstrend bis zur naturnahen Auszeit für alle, die nicht nur rennen, sondern gleiten wollen.
Was das Ganze so besonders macht? Du brauchst Kraft, ja – aber auch Balance und ein bisschen Ausdauer. Dafür bekommst du ein Training, das den ganzen Körper fordert, ohne dich zu hetzen. Und gleichzeitig bist du draußen, umgeben von Wasser, Himmel, Grün. Keine Musik im Ohr, kein Timer – nur du und das, was um dich passiert.
Wenn du aufs Wasser willst, spielt das richtige Board eine größere Rolle, als viele denken. Es gibt sie in allen möglichen Formen und Größen – aber entscheidend ist: Was passt zu dir? Wenn du gerade erst anfängst, nimm lieber ein breiteres Board. Es liegt ruhiger im Wasser und du findest leichter deine Balance.
Bist du schon sicher unterwegs, darf’s auch schmaler und wendiger sein. Damit kommst du schneller voran und kannst das Paddeln noch direkter erleben. Auch beim Paddel lohnt sich ein Blick: Es sollte leicht in der Hand liegen, damit du länger durchhältst – ohne dass Schultern oder Handgelenke streiken.
Sicherheit gehört einfach dazu
Was viele unterschätzen: Auch auf ruhigem Wasser ist Sicherheit wichtig. Eine Schwimmweste? Unbedingt – vor allem, wenn du noch nicht so geübt bist oder mit Kids unterwegs bist. Und denk an den Leash: Diese Leine verbindet dich mit deinem Board und sorgt dafür, dass es bei einem Sturz nicht einfach wegtreibt. Geh auf Nummer sicher – dann kannst du dich ganz aufs Paddeln konzentrieren.
Bevor du loslegst, schau dir deine Route in Ruhe an. Gibt’s Brücken, Schleusen oder schmale Stellen? Wie sieht das Wetter aus? Und wo könntest du mal Pause machen? Je besser du vorbereitet bist, desto mehr kannst du unterwegs genießen – ganz ohne Stress.
Tipps, wenn du neu dabei bist
Wenn du noch nicht oft auf dem Board standest, nimm dir Zeit für die Basics. Wie hältst du das Paddel richtig? Wie bleibst du stabil, auch wenn’s mal wackelt? Und wie drehst du das Board, wenn der Weg schmal wird? Ruhiges Wasser ist ideal, um genau das zu üben – bevor du dich auf längere Strecken wagst.
Und ganz wichtig:
Im Spreewald haben die Kähne immer Vorfahrt. Egal wo, egal wann. Also: Augen offen halten – und freundlich winken schadet nie.
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Frühling
Wenn im Spreewald die Natur erwacht, ist das Wasser oft noch still und die Wege leer. Die Luft ist frisch, aber nicht mehr kalt, und überall beginnt es zu blühen. Die ersten Vogelstimmen sind zurück, das Licht ist weich – perfekte Bedingungen, um in aller Ruhe loszupaddeln.
Sommer
Klar, der Sommer ist beliebt – auch auf dem Wasser. Die langen Tage laden zu ausgedehnten Touren ein, und wenn du früh startest oder später am Abend paddelst, gehört der Spreewald fast dir allein. Achte einfach ein bisschen auf die Stoßzeiten – so bleibt es ruhig um dich herum.
Herbst
Wenn sich das Laub färbt und die Sonne flach über die Kanäle zieht, wird jede Paddeltour zur kleinen Kulisse. Gelb, Rot, stilles Wasser – mehr braucht es oft nicht. Und bei den angenehmen Temperaturen musst du dich auch nicht beeilen. Du paddelst einfach der Stimmung nach.
Winter
Im Winter wird’s still im Spreewald – richtig still. Wenn du Erfahrung hast und die passende Ausrüstung dabei ist, kannst du auch jetzt aufs Board. Die Landschaft ist karg, aber wunderschön. Und die Ruhe? Fast unheimlich – im besten Sinne.
Wenn du nicht allein losziehen willst oder dir beim ersten Mal noch etwas unsicher bist, gibt’s im Spreewald jede Menge Möglichkeiten für geführte SUP-Touren. Du bist nicht auf dich gestellt, sondern paddelst mit einer kleinen Gruppe – und jemandem, der sich auskennt.
Gerade für den Einstieg ist das ideal: Die Guides zeigen dir, wie du sicher auf dem Board stehst, worauf du beim Paddeln achten solltest und welche Ecken besonders schön sind. Und wenn du mal Fragen hast oder kurz Pause brauchst – alles ganz entspannt. Du kannst dich einfach treiben lassen, ohne ständig auf die Karte zu schauen oder dich zu fragen, ob du richtig bist.