Fließ in Lehde. Bäume spiegeln sich im Wasser. Blauer Himmel.

Foto: Spreewald Info

Leinöl Stippe

Leinöl und Quark mal anders

Manche Rezepte klingen auf den ersten Blick merkwürdig – und schmecken dann einfach himmlisch. Die Leinöl-Stippe gehört genau in diese Kategorie: Weißbrot in frisches Leinöl tauchen, danach in Zucker stippen – und direkt genießen. Was früher eine süße Nascherei für zwischendurch war, ist heute für viele eine Kindheitserinnerung.

Im Spreewald gehört Leinöl seit jeher in die Küche – und zwar nicht nur in herzhafter Form mit Quark und Kartoffeln. Auch als süße Variante auf Brot oder als „Stippe“ ist es beliebt. Viele Spreewälder kennen das noch von ihren Großeltern.

Ob süß oder herzhaft mit Quark – Leinöl ist vielseitiger, als man denkt. Und wer es einmal so probiert hat, der versteht, warum dieses Rezept ein kleiner regionaler Schatz ist.

Fließ in Lehde. Bäume spiegeln sich im Wasser. Blauer Himmel.

Zutaten

frisches Leinöl aus dem Spreewald

Zucker

Weißbrot oder Brötchen

alternativ Mischbrot

Fließ in Lehde. Bäume spiegeln sich im Wasser. Blauer Himmel.
Zubereitung

Die klassische Leinöl-Stippe

Das spreewälder Leinöl auf einen flachen Teller geben, Zucker in einem extra Teller (Tasse oder Glas) dazu stellen. Jetzt das in mundgerechte Stücke gepflückte oder geschnittene Brot zuerst ins Leinöl tunken und dann in den Zucker stippen... und rein in den Mund.

Mhhh, das ist soooo lecker!

Für viele ist das einfach zuviel Zucker und zuviel Leinöl. Aber wir Spreewälder lieben das genauso für Zwischendurch. Eine richtige Mahlzeit ist das natürlich nicht, eher etwas zum Naschen.

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Herzhaft mit Quark aufs Brot

Quark mit Schnittlauch, Zwiebeln, Salz, Pfeffer, Leinöl anrühren

eventuell mit Milch oder Sahne verfeinern

Tipp: nicht zu dünn anrühren

Diese Quarkmasse nun auf ofenfrisches Brot verstreichen. Mein Tipp: Keine Butter unter den Quark, so kann die Masse ein wenig in den Brotteig einziehen.

die süße Variante
Quark nur mit Sahne, etwas Salz und Leinöl anrühren, auf´s Brot streichen und Zucker drüber streuen.

Ich mag das so sehr, dass ich den Quark etwa 2 cm dick auf das Brot streiche.

Lasst es Euch schmecken!

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